Im Sealife Speyer tauchten wir ab in die faszinierende Unterwasserwelt. Hautnah konnten wir dabei die atemberaubende Welt der Meere erleben.
Auch ein kulinarisches Highlight durfte dabei natürlich nicht fehlen. Dieser gelungene Ausflug wird uns lange in Erinnerung bleiben.
JRZ sagt DANKE!
Mit einer Schifffahrt über die Mosel bedankten wir uns in diesem Jahr bei unseren Ehrenamtlichen.
Durch die ehrenamtliche Arbeit im Julius-Reuß-Zentrum können wir regelmäßige Freizeitangebote anbieten. So finden das Café Anders, das Atelier Blickfang, der Chor „die Liedermacher“, der Fotoclub oder Begleitungen in die Kirche statt. Auch unser Bewohnerbeirat wird durch eine Ehrenamtliche begleitet. Sie bereichern unsere Arbeit und sind nicht wegzudenken.
„Die ehrenamtliche Arbeit mit den Kund*innen im JRZ ist für mich eine Abwechslung vom stressigen Alltag“, lautete ein Resümee während der Schifffahrt. Auch wenn das Wetter nicht zum draußen Sitzen einlud, genossen wir trotzdem gemeinsam die Fahrt bei Kaffee und Kuchen.
Jubiläum wurde ausgiebig gefeiert
30 Jahre Assistenz für Menschen mit Beeinträchtigungen – 30 Jahre Julius-Reuß-Zentrum. Unser Jubiläum haben wir am 16. Juni 2024 ausgiebig und bunt gefeiert.
Zum Start gab es einen lebendigen Gottesdienst mit Pfarrer Markus Risch unter dem Motto „Gemeinsam sind wir stark“, der uns daran erinnerte, dass jede*r wichtig ist und jede*r gebraucht wird. Es wurde gesungen, geklatscht und gelacht.
Die Grußworte von Bürgermeister Christian Keimer und von unserer Vorständin Rita Seeger setzten ein wichtiges Zeichen in Zeiten von erstarkenden extremen politischen Kräften. Rita Seeger betonte: „Der Schmiedel e.V. wird nicht schweigen, wir bleiben bunt und laut! Wir setzen uns für und mit den Menschen für die Rechte von Menschen mit Beeinträchtigungen ein.
Das kurzweilige Programm im Anschluss hatte viele Höhepunkte zu bieten: der JRZ-Chor „Die Liedermacher“ hatte einen Auftritt und Kolleg*innen sowie Kund*innen wurden für ihre 30-jährige Treue zum JRZ geehrt.
Die Aufführung der Hapkido-Abteilung aus Simmern ließ die Gäste staunen; die Koblenzer Klinik-Clowns brachten Farbe und Humor mit. Zum Abschluss feierten alle gemeinsam mit Alleinunterhalter Thomas eine große Party mit Tanz und Trubel auf der Tanzfläche.
Pride Month
Der Pride Month, der weltweit gefeiert wird und am 1. Juni beginnt, steht für Stolz, Selbstbewusstsein und den Kampf gegen Kriminalisierung, Stigmatisierung und Ausgrenzung von LSBTIQ* Menschen. Menschen mit Behinderung oder psychischer Erkrankung, deren sexuelle Orientierung zur LGBTQIA+ Gemeinschaft zählt, erfahren häufig mehrfache Ausgrenzung.
#LiebeTutDerSeeleGut – das ist das Motto des Bundesverbands evangelische Behindertenhilfe e.V. (BeB) zum diesjährigen Pride Month. Und nichts beschreibt unsere Haltung gegenüber den bei uns lebenden Menschen besser! Jeder Mensch sollte sich so entfalten können, wie er*sie sein möchte. Dazu gehört auch die sexuelle Orientierung insbesondere von Menschen mit Beeinträchtigungen.
30 Jahre Assistenz für Menschen mit Beeinträchtigungen
30 Jahre Julius-Reuß-Zentrum in Kastellaun bedeuten 30 Jahre Assistenz für Menschen mit Beeinträchtigungen. Das traditionelle Sommerfest wird daher dieses Jahr ein Jubiläumsfest: am 16. Juni 2024, ab 11 Uhr werden wir dieses Jubiläum mit allen Kund*innen, Freund*innen und Unterstützer*innen feiern!
1994 öffnete das Julius-Reuß-Zentrum in Trägerschaft des Schmiedel e.V. seine Pforten in Kastellaun. Derzeit können 63 erwachsene Menschen mit intellektuellen Beeinträchtigungen im Julius-Reuß-Zentrum leben. Ergänzt wird das Angebot durch den Ambulanten Dienst. Dieser unterstützt Personen, die in ihrer eigenen Wohnung oder noch zu Hause bei ihrer Familie leben.
Das Julius-Reuß-Zentrum in der Johann-Wickert-Straße liegt mitten im Wohngebiet. „Viele Menschen aus der Umgebung wissen gar nicht, dass sich hier das Julius-Reuß-Zentrum versteckt“, sagt Martina Altmaier, die Geschäftsbereichsleiterin. „Das macht aber auch den besonderen Charme unseres Hauses aus. Unsere Kundinnen und Kunden leben in Wohngemeinschaften, die sich einfach in das Bild des Wohngebiets einfügen“.
Leidenschaft, Herzlichkeit und Wertschätzung – das macht unsere Arbeit für und mit Menschen mit Beeinträchtigung im Julius-Reuß-Zentrum aus. Immer mit dem Ziel, die Selbstständigkeit und selbstbestimmte Teilhabe im persönlichen Lebensumfeld zu fördern. Wer das hautnah erleben möchte, ist herzlich zum Sommerfest eingeladen.
Wir waren dabei! „Inklusion auf dem Laufsteg“
„Schönheit ist vielfältig – jeder Lauf ein Statement“: unter diesem Motto fand am Samstag, 20. April 2024 in der Stadthalle Kirchberg die Veranstaltung „Inklusion auf dem Laufsteg“ statt. Bei einer inklusiven Modenschau zeigten auch einige unserer Kund*innen aus dem Julius-Reuß-Zentrum, dass dieses Motto perfekt gewählt wurde. Alle wurden von einem begeisterten Publikum gefeiert.
Für die musikalische Stimmung sorgten die Handycaps der Rhein-Mosel-Werkstatt Kastellaun, der bekannte Beatboxer Saman Dawood und DJ Rossi.
Sich auf einem Laufsteg vor großem Publikum zu zeigen, erfordert viel Mut. Wir sind sehr stolz auf alle Teilnehmenden und bedanken uns bei den Mitarbeitenden des Julius-Reuß-Zentrums, die diese Teilnahme möglich gemacht haben.
Die Fotos wurden uns von Samantha Sabel zur Verfügung gestellt.
„Ohne Fachkräfte keine Teilhabe“
Wir schließen uns der Aktionswoche des Ev. Fachverbandes für Teilhabe (BeB) „Ohne Fachkräfte keine Teilhabe“ an, denn wir wissen, was unsere Fachkräfte in der Eingliederungshilfe mit ihrem beruflichen Einsatz täglich leisten.
Mit ihrer Fachkompetenz tragen sie dazu bei, dass Menschen mit Behinderung ihr Recht auf Teilhabe wahrnehmen können.
Durch den Mangel an Fachkräften in der Eingliederungshilfe ist diese Teilhabe von Menschen mit Behinderung zunehmend in Gefahr.
Ein herzliches Dankeschön allen Ehrenamtlichen
Eine ganz kleine Geschichte zum Ehrenamt
Der Sturm tobte; meterhohe Wellen brachen sich ohrenbetäubend am Strand. Als das Unwetter nachließ, war der Strand bedeckt mit unzähligen Seesternen, die der Sturm auf dem Sand zurückgelassen hatte. Am Wasser lief ein Junge entlang. Er nahm behutsam Seestern für Seestern in seine Hand und brachte sie zurück ins Meer.
Ein Mann, der dies beobachtete, sagte zu dem Jungen: „Das ist doch ein völlig sinnloses Unterfangen. Siehst Du nicht, dass der Strand übersät ist mit Seesternen? Du schaffst es niemals, sie alle zurück ins Meer zu bringen! Was du tust, ändert nicht das Geringste!“
Der Junge schaute den Mann eine Weile an. Dann ging er zum nächsten Seestern, hob ihn auf und brachte ihn zum Wasser. Zu dem Mann sagte er: „Doch! Für diesen hier hat sich alles geändert!“
——————————————————————————————————————
Was hat diese Geschichte mit dem Ehrenamt im JRZ zu tun?
So unzählig wie die Seesterne, die in der Geschichte am Strand liegen, so unzählig viele Einsatzfelder gibt es für ehrenamtlich Tätige im JRZ. Jedes Mal, wenn ein*e Ehrenamtliche*r im JRZ tätig ist, verändert sich etwas im Leben der Menschen, die von dieser Tätigkeit profitieren. 🧡
Haben auch Sie Interesse daran, ehrenamtlich tätig zu sein? Dann sind Sie bei uns in den zahlreichen Betätigungsfeldern herzlich willkommen. Wenden Sie sich gerne an Manuel Herrmann: manuel.herrmann@schmiedel.de
Quellenangabe der Geschichte: http://www.hassberge.de/fileadmin/data/Ehrenamt/4.12.14/Frau_Freund_Eine_ganz_kleine_Geschichte_zum_Ehrenamt.pdf
Ehrenamt ist Ehrensache
Ambulanter Dienst vor Weihnachten
Was machen eigentlich unsere Kund*innen des Ambulanten Dienstes kurz vor Weihnachten?
In der Adventszeit rücken die Menschen gerne näher zusammen, verbringen gemeinsam Zeit und suchen sich nette Plätze zum Plaudern bei leckerem Essen🥗🥞 und Punsch☕
So fand eine gemeinsame Weihnachtsfeier im Gasthaus Brodam in Zilshausen statt. Auch der traditionelle Besuch eines Weihnachtsmarktes darf natürlich nicht fehlen.


























































