Kürzungen gefährden die Teilhabe
In allen Bundesländern stehen Leistungen für Menschen mit Behinderung oder psychischer Erkrankung in Frage oder wurden gekürzt. Kürzungen gefährden die gesellschaftliche Teilhabe und haben gravierende Auswirkungen im Alltag.
Der Bundesverband evangelische Behindertenhilfe (BeB), in dem der Schmiedel e.V. ein langjähriges Mitglied ist, macht die Auswirkungen von Leistungskürzungen seiner aktuellen Kampagne sichtbar und richtet klare Lösungsvorschläge an die politischen Verantwortlichen. Denn eines ist klar: Leistungen der Eingliederungshilfe sind keine freiwilligen Angebote. Sie sind die Grundlage für ein selbstbestimmtes Leben und gesellschaftliche Teilhabe.
Teilhaberecht anerkennen und umsetzen
Die Vorschläge bedeuten einen tiefgreifenden Wandel. Individuelle und personenzentrierte Leistungen sollen durch pauschale und infrastrukturelle Angebote ersetzt werden. Sozialleistungen werden dabei nicht mehr als garantierte Rechte verstanden, sondern vor allem als Kostenfaktor. Diese Entwicklungen stehen im Widerspruch zu den Zielen einer inklusiven Gesellschaft und der UN-Behindertenrechtskonvention. Der BeB hat große Sorge, dass Ansprüche auf Teilhabe insbesondere von Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf nicht mehr erfüllt werden.
Die Verwaltungs- und Personalkosten bei den Trägern der Eingliederungshilfe sind enorm gestiegen. Der BeB fordert daher sofort konkrete Maßnahmen zum Bürokratieabbau und der Digitalisierung. Mit diesen Maßnahmen könnten viele Verwaltungs- und Personalkosten eingespart werden. So können Prozesse effizienter gestaltet, Ressourcen sinnvoller eingesetzt und Kosten langfristig gesenkt werden.
Die Forderungen des BeB und seiner Mitglieder ist klar: Teilhabe sichern. Bürokratie abbauen. Digitalisierung überall umsetzen!
Nicht am Menschen sparen.
Textquelle und weitere Informationen: https://beb-ev.de/aktuelles/bundesweite-kampagne-nichtammenschensparen/











